Archiv für die ‘Wirtschaft’ Kategorie

Bürolampe: Helle Hengste haben sie

25 August 2010

Licht war früher eine heiße Ware, heute winken ominöse Gestalten an fast jeder Ecke mit einem Feuerzeug oder Streichhölzern. Statistiken zeigen ja immer wieder, dass die Kriminalitätsrate maßgeblich mit ausreichender Beleuchtung zusammenhängt. Das merken Sie am eigenen Leibe: Der dominant herbeigeführte Liebesakt mit Ihrer fettleibigen Vorgesetzten grenzt im Licht der Bürolampe an Vergewaltigung, im Dunkeln fühlt sich die Prozedur hingegen ganz passabel an.

Schaltet man einen Beleuchtungskörper der Marke Flos ein, wird einem sofort warm ums Herz. Blöcke aus Aluminium wurden hier in eine meisterhaft entworfene Form überführt, die Reflektoren mit viel Liebe lackiert und obendrein von jedem Mitarbeiter etwa eine Stunde lang gekuschelt. Letztere Behauptung dient natürlich hauptsächlich dem Unterhaltungswert der vorliegenden Ausführung, in die ein oder andere Bürolampe kann man sich jedoch leicht verlieben. Wurde der Laterne sogar Chrom gegönnt, möchten manche Erdengäste ihre Bürolampe am liebsten in einen gleichermaßen verzierten Cadillac verfrachten und Mitbürgern mit räudigen Rostlauben erhaben heimleuchten.

Sie dürfen den Arbeitsplatz aber auch ins Internet verlegen, eine auf www.adero.de oder www.lampenwelt.de eingesackte Bürolampe ist bei diesem Vorhaben sicherlich nicht ganz unbrauchbar. Lichtquelle und Computer werden dann mit demselben Saft versorgt, den Sie in vorschnellem Erkundungswahn jedoch lieber nicht probieren sollten. Den grellen Glanz am Ende des Tunnels werden Sie anderenfalls früher zu Gesicht bekommen als gedacht.

Buchhaltungsprogramm: Wir halten viel von Büchern

25 August 2010

Wer sich erst einmal darauf einlässt, sein Dasein als Freiberufler oder Handwerker zu fristen, bekommt den Rattenschwanz lästiger Papierkriege regelmäßig und kostenlos dazu. Ob Geschäftsführer kleinerer Gewerbe überhaupt ohne Buchhaltungsprogramm zurechtkämen, würden jedoch selbst erfahrene Geister auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft nur zögerlich abschätzen wollen.

Lexware und Online Media World stürzen sich hingegen kopfüber ins Getümmel, um Ihnen ein zuverlässiges Buchhaltungsprogramm zur Verfügung zu stellen. Hat das Finanzamt nämlich bereits einige Abteilungen in Ihre Geschäftsstelle verlegt, läuft bei der Erstellung Ihrer Bilanzen grundsätzlich irgendetwas falsch. Selbst hoffnungslos verlorene Unternehmen bringen ihre Finanzlage selten derart fahrlässig durch eine stümperhafte Voranmeldung der Umsatzsteuer durcheinander. Natürlich muss man Ihnen in höchstem Maße anrechnen, dass Sie Ihre Firma lediglich vom ausgebrannten Vater übernommen hatten und daher jedes Buchhaltungsprogramm ohne tiefgreifendere Ahnung von den Tücken einer Einnahme-Überschuss-Rechnung bedienen.

Auf www.lexware.de und www.online-media-world.com werden Sie Ihr unternehmerisches Glück finden, falls es mit den kapitalistisch orientierten Geschäftsplänen bis jetzt noch nicht so richtig geklappt hat. Ein Werdegang vom Bauern zum Buchhalter ist auch ohne entsprechende Ausbildung keine Seltenheit mehr, wenn man eine CD mit aufgespieltem Buchhaltungsprogramm geschwind im Laufwerk kalter Computer Platz nehmen lässt. Auch Sie gehen schließlich viel zu sanft mit Ihren Geschäftspartnern um, Geschenke werden grundsätzlich woanders verteilt.

Bremsscheibe: Der Verzögerungshelfer

25 August 2010

Motorradfahrer kennen das Problem. Man ist am Ziel angekommen, aber wieder einmal hat das Waldsterben zugeschlagen: Es gibt keine dicke Eiche, die als Bremshilfe in Frage kommen würde. Und daher saust der frustrierte Biker vorbei und kann Tante Lisbeth nie besuchen oder der Frau seines Lebens einen Heiratsantrag machen. Die Industrie reagierte relativ schnell, indem sie Geschwindigkeitsverminderungseinbauten anbot, die der Volksmund bald Bremsen taufte.

Heute ist allerdings ein Faktum erwiesen: Bremsen sind schuld an der Klimakatastrophe! Weil durch ständiges Verzögern die Bremsscheiben heiß werden, bekommt Mutter Erde den Hitzekollaps. Wenn also wieder ein Motorradfahrer mit 160 durchs Dorf brettert, ist das kein kranker Spinner, sondern ein Klimaschützer! Aber leider hat nicht jeder globales Verantwortungsgefühl. Manche wollen unbedingt vor Tante Lisbeths Häuschen halten, schmirgeln vor jedem Ortsschild ihre Bremsscheiben ab, weil sie auf 50 runterbremsen und lassen eventuell sogar ältere Damen über Zebrastreifen gehen. Kein Wunder, dass solche Typen ab und zu einen Ersatz für die schändlich strapazierte Bremsscheibe brauchen und sich das Teil bei power-motorradparts.de oder louis.de bestellen müssen. Manche Autofahrer sind auch nicht besser. Vertrauen in Hupe und Stoßstange? Fehlanzeige. Immer nur Bremse! Für diese Sorte sensibler Autler gibt es auch Bremsscheiben – bei kfzteile24-shop.de, bremse-guenstig.de, 100pro-ersatzteile.de oder autoteile-guenstig.de.

Babywanne: Ab in die Wanne, Baby!

13 August 2010

Babywannen sind praktischer als Babys. Babys haben als Alleinstellungsmerkmal, dass sie vorne schreien und hinten die Windeln volldrücken, außerdem schamlos rülpsen und sich faul durch die Gegend schleppen lassen. Babywannen dagegen sind wahre multifunktionale Wunderwerke. Sie können zum Transport lebender Fische dienen, zur Herstellung größerer Mengen Kartoffelsalat bei Familienfesten, im Winter kann man mit ihnen rodeln und bei Überschwemmungen findet darin der Hund Platz. Alles gute Argumente für den Erwerb eines solchen Gerätes.

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Foto: Rika Tri YunarTi

Babywanne.com ist eine heiße Adresse fürs Bad, baby-walz.com und neckermann.de sind weitere Anlaufstellen. Ist erst einmal die Wanne im Haus, beginnt der weibliche Part der Lebensgemeinschaft erfahrungsgemäß zu meckern, weil ein entscheidender Teil fehlt. In diesem Moment weiß der Mann, dass er verloren hat und die Bevölkerungsstatistiker reiben sich die Hände.

Jetzt ist sozusagen die geliebte Freiheit im Eimer, und bei luconda.de gibt es passend zu diesem Thema den Badeeimer für den Nachwuchs. In dem darf Papi dann den süüüüüßen kleinen Liebling baden. Einfacher wird es vielleicht doch mit der Kombination von Babywanne und Badenetz, wie es von rikibooks.de angeboten wird.

Das ist praktisch, außerdem kann Papi den Junior schon mal über Fangnetze aufklären – die von Mami und sowieso.

Edelmetalle nicht zu günstig verkaufen

12 August 2010

Verbraucher sollten Edelmetalle nicht unter ihrem Marktwert verkaufen. Genau dies aber passiert häufig: In Fernsehen und Internet bieten zahlreiche Händler schnelles Bargeld gegen Münzen, Schmuck und Altgold. Die Hausse an den Metallmärkten hat aus dem Edelmetallhandel per Versand eine aufblühende Branche gemacht.

Edelmetallverkauf: Edelmetalle nicht zu günstig verkaufen
Foto: lrargerich

Die wenigsten Verbraucher sind in der Lage, den Preis für ihre Stücke korrekt einzuschätzen. Um den fairen Preis für Gold zu ermitteln, sind mehrere Informationen möglich. Zum einen muss der aktuelle Marktpreis für eine Feinunze Gold bekannt sein. Er lässt sich problemlos aus der Presse oder dem Internet erfahren oder bei Banken erfragen. Das gilt auch für die zweite wichtige Information bei der Bewertung von Gold: Der Wechselkurs des Euros zum US-Dollar.

Unser Tipp ist das Informationsportal www.Edemletalle.eu

Der Weltmarktpreis für Gold wird in Dollar notiert. Der Umrechnungskurs schwankt täglich – und mit ihm der in Euro ausgedrückte Preis für Gold. Die dritte Information, die für die Bewertung von Goldstücken erforderlich ist, ist der Kostensatz für Abscheidung und Einschmelzung. Bei kleineren Mengen sind hier 4 Euro je Feinunze Gold realistisch.

Eine Feinunze Gold entspricht 31,103 Gramm. Notiert der Preis am Markt an einem bestimmten Tag bei 1200 US-Dollar und werden für einen Euro zugleich 1,30 Dollart bezahlt, entspricht dies einem Kurs in Höhe von 923 Euro je Feinunze Gold. Die Kosten pro Gramm belaufen sich somit auf knapp 30 Euro. Händler sollten deshalb bereit sein, 25 bis 26 Euro pro Gramm zu zahlen. Der vollständige Marktpreis lässt sich beim Verkauf kleinerer Mengen durch Privathaushalte nicht durchsetzen. Händler müssen neben den Kosten für Abscheidung und die Einschmelzung auch ihre sonstigen Betriebskosten ins Kalkül ziehen.
Die Erfahrung zeugt, dass viele Privatverkäufer deutlich zu niedrige Preise für ihre Stücke akzeptieren. Ein Grund dafür mag in dem Umstand liegen, dass die Bestände vielleicht schon vor geraumer Zeit in Vergessenheit geraten waren und erst im Zuge der Diskussion um den hohen Goldpreis wieder ins Gedächtnis zurückgekehrt sind. Dennoch sollte stets versucht werden, einen fairen Preis (gemessen am Weltmarktpreis) zu erzielen. Im Zweifel lohnt es sich, von mehreren Händlern Angebote einzuholen.