Archiv für die ‘Wirtschaft’ Kategorie

Anschlussfinanzierung: Geld kostet Geld

9 August 2010

Anschlussfinanzierung ist ein weites Feld. Nehmen wir einmal an, Sie befinden sich in XY, haben einen angenehmen Tag verbracht, ein nettes Mädel kennengelernt, ihr ein Kaltgetränk spendiert, eine Doppelportion Charme versprüht, das gesamte Geld ausgegeben, mit ihr einen Bummel am Hafen gemacht, dann beginnt Ihre Begleiterin mit physischen Annäherungen und gerade, wenn sich bei Ihnen gewisse Gefühle regen, spricht das Mädel von einer heißen Nacht (Hechel, Hechel!) und fügt beiläufig an: "Kostet dich nur einen Hunderter!" (Hoppla!).


Foto: alancleaver_2000

Hier ist also eine Anschlussfinanzierung eine Angelegenheit von höchster Wichtigkeit. In weniger dramatischen Fällen, also etwa wenn es um die Abzahlung des Eigenheimes einer fünfköpfigen Familie geht, könnte man natürlich auf das Auftauchen des reichen Onkels aus Amerika hoffen. Weniger optimistische Naturen kümmern sich schon im Vorfeld um das Thema. Prinzipiell ist die Sache simpel. Man hat ein Darlehen aufgenommen, jetzt läuft die Zinsbindung ab und man muss versuchen, zu möglichst günstigen Konditionen die restlichen Raten abzuzahlen.

Möglichst so, dass das Haus noch keine Ruine oder das Auto noch keine Rostlaube ist, wenn es endlich zum persönlichen Besitz erhoben wurde. Im Internet kann man sich beispielsweise bei ing-diba.de, schwaebisch-hall.de, vergleich.de, immobilienscout24.de, sparda-b.de, interhyp.de und vs24.de über Formen und Konditionen einer Anschlussfinanzierung informieren.

Aktentasche: Für Ihr Aktengeld

9 August 2010

Menschen der Finanzwelt geben sich zwar sehr seriös, im Endeffekt will sich jeder belesene Banker jedoch nur auf animalischste Weise mit seinen Mitarbeitern um immer spärlicher gesäte Zuwendungen seitens der Firma prügeln. Aus diesem Grund gehört es schon fast zum Alltag, dass recht reiche Rüpel ihre Aktentasche mit Pflastersteinen füllen, um für schlagkräftige Argumente zu sorgen.

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Foto: lumaxart

Die im Bereich Business angesiedelten Köfferchen von Roncato und Hama sind dabei eigentlich eher für Notebooks oder Unterlagen gedacht, mit denen der oberflächlich beschäftigte Börsenhai seine Untätigkeit vertuscht. Von Nylon bis Leder sind alle Varianten denkbar, wobei es kein Zufall zu sein scheint, dass für beide Materialien bekanntlich gigantische Anhängerschaften im fetischistischen Bereich existieren. Schon in der Schule belegte die mutmaßliche Oberschicht wahrscheinlich Hochnäsigkeit als Hauptfach, bei der Aktentasche kann man über den Inhalt der im Mittelpunkt stehenden Ablage frei entscheiden. Zusätzliche Steckfächer verwirren den Dieb zudem mit forcierter Unübersichtlichkeit. Bei Verlust der Aktentasche dürften Manager ohnehin eher wegen des peinlichen Spielzeugs für spontane Schäferstündchen zittern.

Geld ist nämlich im Überfluss vorhanden, der Strom von Zahlungsmitteln ergießt sich zu Recht über im Internet arbeitende Händler wie www.koffer-direkt.de und www.elektropoint24.de, die dem Kunden unglaublich facettenreiche Versionen der Aktentasche bieten. Im Übrigen weiß ja jeder, dass meistens die Sekretärin jegliche Accessoires auswählt, weil sich manch überbezahltes Muttersöhnchen nicht einmal seine Schuhe binden kann.

Google expandiert nach Indonesien

25 Juni 2010

Vergangenen Donnerstag liess Google verkünden, dass es sich fortan verstärkt auf eine Expansion nach Indonesien konzentriere. Laut Google steigt der Gebrauch des Internets in Indonesien beeindruckend schnell an, sodass das Land sich auf einem aufstrebenden wirtschaftlichen Zweig befindet. Google kollaboriert in dieser Hinsicht mit einem örtlichen, so gut wie konkurrenzlosen Internetunternehmen, Bakrie Connectivity, dessen Modem bald mit Google Chrome als eingebautem Standardbrowser auf den Markt gebracht wird.


Foto: Yodel Anecdotal

Für Google, aber auch allgemein für jedes internationale Unternehmen besonders in der Internetbranche wird Indonesien zunehmend interessanter, sodass Google hierbei sicherlich im Begriff ist, eine erfolgreicher Expansion durchzuführen. Insgesamt leben 230 Millionen Menschen in Indonesien. Lediglich 40 Millionen Menschen haben einen Internetzugang, wobei die Indonesier den dritten Platz der meistregistrierten User Facebooks belegen. Trotz allem lohnen sich Investitionen in die Internetbranche Indonesiens besonders und machen einen attraktiven Anschein. Die Internetaktivitäten in Indonesien steigen so rasant an, wie in keinem anderen Land, wie eine Studie von Yahoo! bekanntgibt.

Vergangenes Jahr stieg die Anzahl der Onlinenutzer Indonesiens um 23%. In diesem Jahr stieg die Anzahl bereits um erstaunliche 48%, sodass Indonesien laut Yahoo! den sich am schnellsten entwickelnden Internetmarkt ganz Südostasiens bietet.

“Die Anzahl der User steigt sehr, sehr schnell an. Indonesien wird explodieren” – so ähnlich drückte es Emmanuel Sauquet, Google-Beauftragter für den asiatischen Geschäftsraum, in einem Interview aus. So heißt es weiterhin, dass es nun die richtige Zeit für Google sei, sich in Indonesien bemerkbar zu machen, eben weil dieser starke positive Trend in Richtung Internet Business auch Google nicht entgangen sei.

Apple stößt Microsoft vom Thron

23 Juni 2010

Der absolute Langzeitmarktführer in Sachen Soft- und Hardware Microsoft wurde kürzlich erst tatsächlich vom Thron gestoßen. Es klingt gewöhnungsbedürftig, aber mit einem erstaunlichen Umsatz von umgerechnet 174 Milliarden Euro überholte Apple den Microsoft-Giganten, der lediglich bei “schlappen” 172 Milliarden Euro fortan auf Platz 2 der Soft- und Hardwarebranche rangiert. Damit hat sich Apple zum zweiterfolgreichsten Unternehmen Amerikas, hinter dem Mineralölkonzern ExxonMobil liegend, heraufgearbeitet.


Foto: Nina Matthews Photography

ExxonMobil, der absolute Gigant in Sachen Mineralöl und Gas hatte vergangenes Jahr noch einen Umsatz von 300 Milliarden US Dollar – umgerechnet knappe 236 Milliarden Euro. Im Jahr 2010 erwirtschaftete die ewige Nummer 1 auf der Rangliste der Unternehmen mit dem größten Umsatz nach einem leicht fallenden Trend 219 Milliarden Euro.

Doch dabei liegt der Grund für diesen enormen Erfolg Apples auf der Hand. Zunächst einmal sind wohl Errungenschaften wie das iPod, iPhone und mittlerweile nun das iPad wohl keinem Menschen weltweit entgangen. Die Nachrichtenportale berichten ständig über irgendetwas, das mit irgendeinem der neuen Produkte Apples zutun hat. Kein Wunder, dass Apple dabei einen so großen Erfolg verzeichnen kann. Der Fehler liegt hierbei bei Microsoft. Der Softwarekönig, mittlerweile nur noch Softwareprinz, zeigte sich sehr träge in seiner Reaktion auf diesen rasanten Fortschritt Apples und wird seit Monaten nicht mehr mit positiven Erinnerungen assoziiert.

Wo Apples Mac scheinbar flüssig und fehlerfrei läuft, zeigte Microsofts langersehnte Windows Vista große Fehler im System, besonders nach Veröffentlichung des Betriebssystems. Obwohl Microsoft grundlegend ein sicheres Paket und robuste Angebote hat, scheint Apple in einem Punkt klar überlegen zu sein – Marketing. Apples Werbemaßnahmen sind im Allgemeinen bei Weitem besser als Microsofts. Täglich wird man konfrontiert mit iPhones, iPods, dem iPad und das sowohl im großen WorldWideWeb als auch im Fernsehen. Microsoft war in dieser Hinsicht schon immer ruhig. Es fehlte immer an einem richtigen Konkurrenten, sodass es scheint, Microsoft habe sich fest in diesen sicheren ersten Platz verwurzelt und sei eben träge geworden.

Kritiker, die diesen Kampf gegen Microsoft und den Triumph verfolgten, sehen Apple als ein Unternehmen mit Zukunft und Visionen, das sich durch besonders effektives Marketing auszeichnet.

Aber bleiben wir realistisch. Wenn es heißt, Microsoft wurde überholt, dann reden wir immer noch über einen Umsatz von 172 Milliarden Euro. Es stehen noch alle Chancen offen.