Archiv für die ‘Wissen/Technik’ Kategorie

Facebook vs Google

28 Juni 2010

Ironie des Schicksals – möchte man da sagen, oder? So, wie sich Google nun langsam in die Social Networking-Branche wagen möchte, so versucht sich nun auch Facebook in der Suchmaschinen-Welt.


Foto: zipckr

Die Suchmaschine, an der sich der Social Network-Gigant versucht, basiert natürlich prinzipiell immer noch auf diesem Networking-Prinzip, womit Facebook die Suchmaschinenwelt jedoch erfrischen und erneuern will. Dabei werden vor allem Homepages aufgelistet, die sich im Facebook-Netzwerk befinden und je mehr “Gefällt mir”-Klicks eine Homepage erhält, desto höher wird sie in der Facebook-Suchmaschine angezeigt. Das heißt, dass sich Facebook letzten Endes nur an eine Erweiterung des Netzwerks probiert, denn letztendlich wird das Social Network, auf dem alles basiert, nur etwas ausgebaut, mit neuen “Features”.

Es scheint dennoch, als wolle Facebook dem Gigakonzern Google den Krieg erklären, nach dem dieser sich nun in der Social Networking-Szene bewegt durch das bald startende Projekt “Google Me”.

Sollte Google nun besorgt sein? Wohl kaum. Facebook startet hier erste, unerfahrene Versuche gegen die erfolgreichste Suchmaschine der Welt. Es ist in etwa so, als schicke man ein Schifferboot gegen eine Kriegsflotte.

1,7 Millionen verkaufte iPhone 4s

28 Juni 2010

Und da sag nochmal einer, Apple seie nicht erfolgreich! Apples Verkaufszahlen und Abrechnungen der letzten Produkte, besonders des neuen iPhones 4, das erst seit kurzem zum Verkauf in Deutschland steht, stellen alles andere jemals dagewesene in der Handywelt in den Schatten!


Foto: William Hook

Das neue iPhone 4 ist momentan zu einem Preis von 199$ in der 16GB-Version zu kaufen. 299$ kostet das gute Stück, wenn man einen Speicher von 32GB bevorzugt. Aktuell ist das iPhone 4 noch außer in den Staaten in Großbritannien, in Frankreich, Deutschland un Japan käuflich zu erwerben. Sicherlich ist das ein ganz schöner preislicher Happen, dennoch ist es der größte Verkaufserfolg eines Produkts nach der Veröffentlichung in der gesamten Geschichte Apples, wie CEO Steve Jobs dazu kürzlich in einer Pressekonferenz Stellung nahm. Bis zum Ende des Monats Juli soll das neue iPhone auch in 18 weiteren Ländern zum Verkauf stehen.

Seit dem Release des 3G-Nachfolgers am 24. Juni wurden bis zum 26. Juni, vergangenem Samstag also, knappe 1,7 Millionen Stück verkauft. Wenn das kein Wahnsinnsstart für Apple ist, das sich auch weiterhin mit dem iPhone 3G und vor allem dem nigelnagelneen iPad auf einem glänzenden Weg befindet.

Sicherheitslücke bei Twitter

26 Juni 2010

Der Juni 2010 scheint nicht der beste und hellste Monat für das Social Network Twitter zu sein. Kürzlich erst hatte das Twitter-Universum General-Serverprobleme zu erleiden, was zu einer mehrstündigen Downtime der Server und somit zur Uerreichbarkeit aller Twitter-Funktionen führte. Für Twitter als eines der meistgenutzten Social Network Communities weltweit war dies natürlich ein herber Rückschlag. Zwei Wochen später meldet sich nun das nächste, weitaus schlimmere Problem – eine große Sicherheitslücke beim Zwitscherkönig.


Foto: Rosaura Ochoa

Der Sicherheitsblog Praetorian Prefect, eine Initiative von Angestellten der Praetorian Security Group, berichtete kürzlich von der Angreifbarkeit Twitters durch so genanntes Cross-Site-Scripting (XSS). Das Cross-Site-Scripting bezeichnet das Ausnutzen einer Computersicherheitslücke, basierend auf Webanwendungen. So wird als nicht vertrauenswürdig eingestufter Kontext in vertrauenswürdigen Kontext eingefügt, aus dem dann ein Angriff auf den Nutzer gestartet werden kann – meist, um an wichtige Daten, Passwörter etc. heranzukommen.

Ursprünglich war es ein indonesischer Twitter-User mit dem Accountnamen 0wn3d_5ys, der auf diese Sicherheitslücke aufmerksam machen wollte. Obwohl es scheint, ein gut gesinnter Versuch zu sein, auf die Sicherheitslücke bei Twitter hinzuweisen, stellt dieses XSS immer noch eine große Gefahr dar. Anders als der aktuelle Twitter-Scam, bei dem User eine private Nachricht erhalten, in der sie auf einen Link mit dem Titel “Bist du das etwa?!” klicken können (Phishing), benötigt eine XSS-Attacke keinerlei Selbstinitiative des Nutzers. Es muss auf keinen Link o.ä. geklickt werden, d.h. die Attacke könnte vollständig von allein ablaufen.

Besonders das Regiestrierungsportal für den App-Bereich Twitters ist dabei einer großen Gefahr ausgesetzt. Während der Registrierung ist es erlaubt, einen verkürzten Link zu einem kurzen Javascript-Quellcode anzugeben, was dem Hack/Cross-Site-Scripting ermöglicht, aufzutreten.

Laut Bericht des Sicherheitsblogs Praetorian Prefect ist diese Sicherheitslücke seit mehreren Tagen bereits bekannt und Twitter schon informiert. Dort heißt es, man sei sich dieses Problems bewusst und versuche bereits, es für alle Twitter-Anwendungen zu lösen. Glücklicherweise ist die Lücke früh genug bekannt geworden, sodass eine weitreichende Twitter-Krise verhindert werden konnte.

Verbindungsprobleme beim neuen iPhone 4

25 Juni 2010

Seit wenigen Tagen gibt es das neueste Modell des beliebten Alleskönners von Apple – das iPhone 4. Trotz der Beliebtheit und der dem unausweichlichen Fakt, dass das iPhone tatsächlich ein kleines Wundergerät ist, tauchen nun immer häufiger die ersten Problemmeldungen auf – Verbindungsprobleme beim Nachfolger des iPhone 3G und diese scheinen kein Einzelfall zu sein. Häufig wird berichtet, das neue iPhone verliere jeglichen Kontakt zum Netzanbieter, sobald man es in die Hand nimmt. Aha, gab es sowas nicht schonmal mit dem Vorgänger?


Foto: William Hook

Und tatsächlich sind diese Probleme schon früher mit dem iPhone 3G aufgetaucht. Es wurde so ziemlich exakt das Gleiche berichtet. Nimmt man das iPhone in die Hand, verliert es ab und zu jegliche Verbindung. In den letzten Tagen erhielt Apple unzählige Emails, in denen davon berichtet wurde und so gravierend das Problem auch ist, so kurios und verblüffend, vielleicht sogar etwas stumpf, ist die Lösung dazu.

Wer in den letzten Tagen eine Email an Apple versendete, erhielt innerhalb kürzester Zeit eine Antwort mit einem entsprechenden Kommentar dazu. Das heißt grundsätzlich, dass es Apple durchaus bewusst ist, dass das neue iPhone ein Problem hat. Es ist jedoch kein Fehler in der Software oder etwa in der Hardware. Es ist allgemein kein Problem, dass Apple mit einem Patch o.ä. korrigieren kann. Es liegt an unsereren Händen.

Das Problem ist, dass im Normalfall jeder iPhone-Besitzer seinen Stolz so in die Hand nimmt, dass die untere linke Ecke des Telefons durch die Finger verdeckt wird. Dummerweise befindet sich genau in dieser Ecke der Empfangschip – die Antenne – des iPhones. Es klingt etwas eigenartig, aber es liegt tatsächlich einfach nur an der Art und Weise, wie wir das iPhone halten. Und so verdutzt wie einige Leser nun sein mögen, so verdutzt schien auch jeder, der in den vergangenen tagen eine Antwort von Apple dazu erhielt. Der Vorschlag lautete seitens Apple, die Art und Weise, das Handy in die Hand zu nehmen, zu ändern. Am Gerät selbst liegt es ja nicht.

Doch wer völlig verzweifelt und auch seine iPhone-in-die-Hand-nehm-Gewohnheiten nicht ändern kann oder sogar will, dem bleibt es weiterhin übrig, eine iPhone-Tasche zu kaufen, die natürlich auch diesen empfindlichen Bereich des Geräts schützt.

Internet Explorer 9 vs. Google Chrome 6

24 Juni 2010

Erstaunlich! Der neue Internet Explorer 9 bringt ein für den Google Chrome 6 vernichtendes Ergebnis an’s Tageslicht. Beim neuen HTML5-Speedtest zeigt Microsofts Browser, wie er Googles Pendant gnadenlos überlegen ist.


Foto: zipckr

Und wieder einmal kommt es zu einer weiteren Schlacht der Browser-Giganten, bei der seit vergleichsweise kurzer Zeit auch Google mit seinem Browser “Chrome” mitmischt. Im Test waren die neueste Version des Internet Explorers, ebenso wie die aktuellste Version des Google Chromes.
Folgendes Video gibt Aufschluss über die Leistungsfähigkeit beider Browser, die mit einem interessanten Fisch-Benchmark getestet wurden. Wo der Internet Explorer gerade warm wird, bricht Google Chrome schon völlig ineinander.

Das Video sagt mehr, als tausend Worte es könnten! Die Runde geht wohl klar an Microsoft.