Archiv für die ‘Wissen/Technik’ Kategorie

Das neue iPhone 4 im Test

24 Juni 2010

Das neue iPhone 4 steht nun mittlerweile kurz vor dem Release und nun stehen eine Reihe verschiedener Tests, vor allem im Vergleich zu den Vorgängerprodukten Apples an. Dabei wird das neue iPhone sowohl soft- als auch hardwaretechnisch auf Herz und Nieren geprüft. Die Ergebnisse sorgen für einige Überraschungen.


Foto: William Hook

Seitdem der Nachfolger des äußerst erfolgreichen iPhone 3G, der laut Apple das bisweilen schnellste Produkt im Vergleich zum iPhone 3G und auch iPad sein sollte, angekündigt war, ist die Spannung groß – vor allem bei den 3G-Nutzern, die es nicht abwarten können, das Update auf den iOS 4 durchzuführen. Bei den Besitzern des ebenso brandneuen, relativ schick gestalteten iPads sorgte das eher für neidische Blicke. Doch alle iPad-Nutzer können zunächst aufatmen. Die Ergebnisse des Tests zeigten, dass das neue iPhone 4 langsamer ist als das iPad, gefolgt vom Vorgänger 3G.

Dieses Ergebnis ist äußerst überraschend. Bei einem genaueren Blick auf die Hardwarekomponenten des neuen iPhones, weiß man auch wieso. Das neue iPhone nutzt denselben 1 GHZ A4-Prozessor wie das iPad, dabei steht dem Gerät aber die doppelte Menge an Arbeitsspeicher zur Verfügung – 512 MB RAM. Das iPad verfügt nur über 256 MB. Es ist anzunehmen, dass der A4-Prozessor gedämpft, also untertaktet arbeitet. Immerhin bietet das iPhone keine so große Arbeitsfläche wie das iPad, sodass diese untertaktete Form des Prozessors sicherer ist und das iPhone nicht Gefahr läuft, überhitzt zu arbeiten.

Eine weitere Überraschung zeigt sich bei dem Display des neuesten Apple-Alleskönners. Glas, LCD und der Digitizer sind dabei alle zu einer einzigen Einheit fest zusammengebunden. Sicherlich wird das Display dadurch robuster und wahrscheinlich sehen die Pixel auf dem iPhone dadurch schärfer aus, aber man stelle sich vor, was bei einem Kratzer oder einem kleinen Riss auf dem Display passiert. Die Reperaturen sind erheblich teuer, da man nun eben alles aufeinmal reparieren muss.

Noch lohnt es sich als Besitzer eines “alten” iPhone 3Gs nicht, das Betriebssystem auf iOS 4 zu patchen. Problem dabei ist, dass der Vorgänger noch nicht alle neuen Features übernehmen kann.

Trotz allem befindet sich das neue iPhone 4g und natürlich vor allem Apple auf einem weiteren, guten Weg.

Google und der Datenschutz

22 Juni 2010

Google und der Datenschutz – in den vergangenen Jahren, in denen Google sich im großen WorldWideWeb stetig hochgearbeitet hat und letztendlich zur wohl meist aufgerufenen Seite weltweit und unabstreitbar besten bzw. am häufigsten verwendeten Suchmaschine wurde, fielen schon öfter mal die ein oder anderen Zweifel, ob Google es auch so ganz ernst nimmt mit dem Datenschutz und so musste sich das Gigantenunternehmen immer häufiger mit Anklagen und ähnlichen Problemen, besonders im öffentlichen Fokus, auseinandersetzen.


Foto: Yodel Anecdotal

Eine neue heikle Angelegenheit ist vor Kurzem an die Öffentlichkeit geraten. Dass so genannte “Street View Cars” von Google überall auf der Welt unterwegs sind, um genaue Bilder der Umgebung zu machen, ist sicherlich dem ein oder anderen schon des Öfteren aufgefallen. Prinzipiell schadet das niemandem. Bereits vor einigen Monaten geriet Google dabei jedoch in den Verdacht,  auch Nutzdaten in nicht passwortgeschützten WLAN-Netzwerken gesammelt zu haben. Nutzdaten sind unter anderem Sprache, Bilder, Töne, Texte und Zeichen, die während der Kommunikation zweier verschiedener Individuen in einem Netzwerk durch transportierte Datenpakete freigegeben werden. Damals jedoch schien es, als hätte Google nur zufällig solche Nutzdaten eingesammelt und höchstwahrscheinlich auch nicht allzu viele, sodass die Angelegenheit unter den Tisch fiel.

Die BBC berichtete nun, dass die französische Datenschutzagentur CNIL nun ermittelte, was genau die Street View Cars an Daten sammelten. Dabei ist herausgekommen, dass Google auch, ob wissend oder unwissentlich, sehr heikle Daten wie Email-Adressen und dazugehörige Passwörter speicherte. Allerdings ist es nicht bewiesen, dass diese Daten für böse Zwecke verendet wurden, sodass Google sich laut eigener Aussage bereits in Kontakt mit den entsprechenden Behörden betroffener Länder gesetzt hat, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Es heißt, wie ein Sprecher von Google in einer Stellungnahme erklärte, dass Google all diese fälschlicherweise gespeicherten Daten letzten Endes vernichten will.