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1,7 Millionen verkaufte iPhone 4s

28 Juni 2010

Und da sag nochmal einer, Apple seie nicht erfolgreich! Apples Verkaufszahlen und Abrechnungen der letzten Produkte, besonders des neuen iPhones 4, das erst seit kurzem zum Verkauf in Deutschland steht, stellen alles andere jemals dagewesene in der Handywelt in den Schatten!


Foto: William Hook

Das neue iPhone 4 ist momentan zu einem Preis von 199$ in der 16GB-Version zu kaufen. 299$ kostet das gute Stück, wenn man einen Speicher von 32GB bevorzugt. Aktuell ist das iPhone 4 noch außer in den Staaten in Großbritannien, in Frankreich, Deutschland un Japan käuflich zu erwerben. Sicherlich ist das ein ganz schöner preislicher Happen, dennoch ist es der größte Verkaufserfolg eines Produkts nach der Veröffentlichung in der gesamten Geschichte Apples, wie CEO Steve Jobs dazu kürzlich in einer Pressekonferenz Stellung nahm. Bis zum Ende des Monats Juli soll das neue iPhone auch in 18 weiteren Ländern zum Verkauf stehen.

Seit dem Release des 3G-Nachfolgers am 24. Juni wurden bis zum 26. Juni, vergangenem Samstag also, knappe 1,7 Millionen Stück verkauft. Wenn das kein Wahnsinnsstart für Apple ist, das sich auch weiterhin mit dem iPhone 3G und vor allem dem nigelnagelneen iPad auf einem glänzenden Weg befindet.

Das neue iPhone 4 im Test

24 Juni 2010

Das neue iPhone 4 steht nun mittlerweile kurz vor dem Release und nun stehen eine Reihe verschiedener Tests, vor allem im Vergleich zu den Vorgängerprodukten Apples an. Dabei wird das neue iPhone sowohl soft- als auch hardwaretechnisch auf Herz und Nieren geprüft. Die Ergebnisse sorgen für einige Überraschungen.


Foto: William Hook

Seitdem der Nachfolger des äußerst erfolgreichen iPhone 3G, der laut Apple das bisweilen schnellste Produkt im Vergleich zum iPhone 3G und auch iPad sein sollte, angekündigt war, ist die Spannung groß – vor allem bei den 3G-Nutzern, die es nicht abwarten können, das Update auf den iOS 4 durchzuführen. Bei den Besitzern des ebenso brandneuen, relativ schick gestalteten iPads sorgte das eher für neidische Blicke. Doch alle iPad-Nutzer können zunächst aufatmen. Die Ergebnisse des Tests zeigten, dass das neue iPhone 4 langsamer ist als das iPad, gefolgt vom Vorgänger 3G.

Dieses Ergebnis ist äußerst überraschend. Bei einem genaueren Blick auf die Hardwarekomponenten des neuen iPhones, weiß man auch wieso. Das neue iPhone nutzt denselben 1 GHZ A4-Prozessor wie das iPad, dabei steht dem Gerät aber die doppelte Menge an Arbeitsspeicher zur Verfügung – 512 MB RAM. Das iPad verfügt nur über 256 MB. Es ist anzunehmen, dass der A4-Prozessor gedämpft, also untertaktet arbeitet. Immerhin bietet das iPhone keine so große Arbeitsfläche wie das iPad, sodass diese untertaktete Form des Prozessors sicherer ist und das iPhone nicht Gefahr läuft, überhitzt zu arbeiten.

Eine weitere Überraschung zeigt sich bei dem Display des neuesten Apple-Alleskönners. Glas, LCD und der Digitizer sind dabei alle zu einer einzigen Einheit fest zusammengebunden. Sicherlich wird das Display dadurch robuster und wahrscheinlich sehen die Pixel auf dem iPhone dadurch schärfer aus, aber man stelle sich vor, was bei einem Kratzer oder einem kleinen Riss auf dem Display passiert. Die Reperaturen sind erheblich teuer, da man nun eben alles aufeinmal reparieren muss.

Noch lohnt es sich als Besitzer eines “alten” iPhone 3Gs nicht, das Betriebssystem auf iOS 4 zu patchen. Problem dabei ist, dass der Vorgänger noch nicht alle neuen Features übernehmen kann.

Trotz allem befindet sich das neue iPhone 4g und natürlich vor allem Apple auf einem weiteren, guten Weg.

Apple stößt Microsoft vom Thron

23 Juni 2010

Der absolute Langzeitmarktführer in Sachen Soft- und Hardware Microsoft wurde kürzlich erst tatsächlich vom Thron gestoßen. Es klingt gewöhnungsbedürftig, aber mit einem erstaunlichen Umsatz von umgerechnet 174 Milliarden Euro überholte Apple den Microsoft-Giganten, der lediglich bei “schlappen” 172 Milliarden Euro fortan auf Platz 2 der Soft- und Hardwarebranche rangiert. Damit hat sich Apple zum zweiterfolgreichsten Unternehmen Amerikas, hinter dem Mineralölkonzern ExxonMobil liegend, heraufgearbeitet.


Foto: Nina Matthews Photography

ExxonMobil, der absolute Gigant in Sachen Mineralöl und Gas hatte vergangenes Jahr noch einen Umsatz von 300 Milliarden US Dollar – umgerechnet knappe 236 Milliarden Euro. Im Jahr 2010 erwirtschaftete die ewige Nummer 1 auf der Rangliste der Unternehmen mit dem größten Umsatz nach einem leicht fallenden Trend 219 Milliarden Euro.

Doch dabei liegt der Grund für diesen enormen Erfolg Apples auf der Hand. Zunächst einmal sind wohl Errungenschaften wie das iPod, iPhone und mittlerweile nun das iPad wohl keinem Menschen weltweit entgangen. Die Nachrichtenportale berichten ständig über irgendetwas, das mit irgendeinem der neuen Produkte Apples zutun hat. Kein Wunder, dass Apple dabei einen so großen Erfolg verzeichnen kann. Der Fehler liegt hierbei bei Microsoft. Der Softwarekönig, mittlerweile nur noch Softwareprinz, zeigte sich sehr träge in seiner Reaktion auf diesen rasanten Fortschritt Apples und wird seit Monaten nicht mehr mit positiven Erinnerungen assoziiert.

Wo Apples Mac scheinbar flüssig und fehlerfrei läuft, zeigte Microsofts langersehnte Windows Vista große Fehler im System, besonders nach Veröffentlichung des Betriebssystems. Obwohl Microsoft grundlegend ein sicheres Paket und robuste Angebote hat, scheint Apple in einem Punkt klar überlegen zu sein – Marketing. Apples Werbemaßnahmen sind im Allgemeinen bei Weitem besser als Microsofts. Täglich wird man konfrontiert mit iPhones, iPods, dem iPad und das sowohl im großen WorldWideWeb als auch im Fernsehen. Microsoft war in dieser Hinsicht schon immer ruhig. Es fehlte immer an einem richtigen Konkurrenten, sodass es scheint, Microsoft habe sich fest in diesen sicheren ersten Platz verwurzelt und sei eben träge geworden.

Kritiker, die diesen Kampf gegen Microsoft und den Triumph verfolgten, sehen Apple als ein Unternehmen mit Zukunft und Visionen, das sich durch besonders effektives Marketing auszeichnet.

Aber bleiben wir realistisch. Wenn es heißt, Microsoft wurde überholt, dann reden wir immer noch über einen Umsatz von 172 Milliarden Euro. Es stehen noch alle Chancen offen.