Wer es wagt, bei einer einschlägig bekannten Online-Suchmaschine das Suchwort Badeschlappen einzugeben, befindet sich mitten in einer globalen Verschwörung. Es tut sich nämlich nichts. Der Rechner rödelt und rödelt auch nach zehnminütiger Kaffeepause immer noch ergebnislos. Muss der Badeschlappen auf die rote Liste der aussterbenden Fußbekleidungen gesetzt werden?

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Weitere Recherche ergab: Badeschlappen ist das Codewort der US-Armee, lasergesteuerte Gummibärchen im Kampf gegen Terrortelefonierer im mecklenburgischen Hochgebirge einzusetzen. Möglicherweise stand im vorigen Satz gar nicht so ein Unfug, aber irgend ein Geheimdienst hat eingegriffen – das wird man nie erfahren. Jedenfalls lebt die Fuß-Unterlage und ist bei dressler-outdoor.de offiziell zu erstehen.
In anderen Fällen schämt sie sich, weil Badeschlappen doof klingt und nennt sich Badesandale, Poolsandale, Badelatschen, Zehenstegsandale oder Beachslipper. Wie dem auch sei – bei kms-fra.com kann man die Dinger als Werbeträger speziell anfertigen lassen, bonfim.de sorgt für das brasilianische Fußfeeling, auch eckshop.de hat eine Auswahl der geheimnisvollen Fußbekleidungen und, wer hätte das gedacht, auch neckermann.de bemüht sich, die Endpunkte der unteren Extremitäten sommerleicht mit Plastik zu versehen.
Möglicherweise steckt hinter der Verschwörung auch der MI 6: Weil deutsche Urlauber mit ihren Badeschlappen immer leichtfüßig den Briten die Sonnenliegen wegnehmen, wollen die Nebelinsulaner eine Version mit Heftzwecken auf der Innensohle populär machen.
